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Montag, 29. Mai 2017
19:15

Wer am Montag, 29.5.2017, Allgäuer Alphörner hören möchte, kann dieses Ereignis bei schönem Wetter u.a. hier geniessen:

Füssen – Alphornblasen – 19:15 Uhr – Hotel Sommer

Hopfen am See– Alphörner – 19:30 Uhr – Auf dem Floß

Bad Faulenbach – Alphornblasen – 20:00 Uhr – Auf der Kneippwiese

Hohenschwangau – Alphornblasen – 20:00 Uhr – Am Ufer des Alpsees

Hättet Ihr’s gewusst?

– Das Alphorn ist, obwohl aus Holz, ein Blechblasinstrument. Die instrumentenkundliche Zuordnung erfolgt durch die Anblastechnik der Alphörner.

– Da das Alphorn keine Grifflöcher, Klappen und Ventile besitzt, kann man auf ihm nur die Naturtonreihe spielen

– Ein Alphorn kann man bis zu 10 km weit hören

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Dienstag, 16. Mai 2017
19:00

Bei gutem Wetter könnt Ihr am Weißensee am Strandbad ab 19:00 Uhr am Dienstag, 16.5.2017, den Alphörnern lauschen.

Veranstaltungsort des Alphornblasens – Weißensee – Strandbad

Hättet Ihr’s gewusst?

– Das Alphorn ist, obwohl aus Holz, ein Blechblasinstrument. Die instrumentenkundliche Zuordnung erfolgt durch die Anblastechnik der Alphörner.

– Da das Alphorn keine Grifflöcher, Klappen und Ventile besitzt, kann man auf ihm nur die Naturtonreihe spielen

– Ein Alphorn kann man bis zu 10 km weit hören

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Dienstag, 9. Mai 2017
19:00

Bei gutem Wetter könnt Ihr am Weißensee am Strandbad ab 19:00 Uhr am Dienstag, 9.5.2017, den Alphörnern lauschen.

Veranstaltungsort des Alphornblasens – Weißensee – Strandbad

Hättet Ihr’s gewusst?

– Das Alphorn ist, obwohl aus Holz, ein Blechblasinstrument. Die instrumentenkundliche Zuordnung erfolgt durch die Anblastechnik der Alphörner.

– Da das Alphorn keine Grifflöcher, Klappen und Ventile besitzt, kann man auf ihm nur die Naturtonreihe spielen

– Ein Alphorn kann man bis zu 10 km weit hören

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Freitag, 7. Juli 2017
18:00
Samstag, 8. Juli 2017
18:00

+++ Das Stadtfest in Buchloe wurde für heuer abgesagt +++

Am 7. und 8.7.2017 feiert Buchloe das große Stadtfest.

Auf mehreren Bühnen sorgen Bands für die richtige Stimmung. Für Euer leibliches Wohl sorgen auf dem Stadtfest heimische Vereine und gastronomische Buchloer Betriebe.

Veranstaltungsort Stadtfest: Buchloe – Innenstadt, Postberg, Rathausplatz

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Wer heute, am Samstag, 29.4.2017, noch nicht weiß, was man im Allgäu unternehmen kann: HIER haben wir wieder einige Veranstaltungstipps und Ausflugsziele im Allgäu für Euch zusammengestellt – Allgäu-Tipp, Euer Veranstaltungskalender.

Saisonstart 2017 in der Alpsee Bergwelt

Samstag, 29. April 2017
09:00

26.4.2017 Immenstadt. Am 29. April startet die Alpsee Bergwelt zwischen Immenstadt und Oberstaufen in den Sommerbetrieb. Ab dann gilt wieder täglich ab 9:00 Uhr das Motto „Richtig Spass“! (mehr …)

BayernTour Natur im Unterallgäu April 2017

Samstag, 22. April 2017bisSonntag, 30. April 201718.4.2017 Landkreis Unterallgäu. Wildkräuter kennenlernen, sich vom Sternenhimmel faszinieren lassen, wandern oder radeln: Die Natur entdecken kann man von April bis Oktober wieder bei der „BayernTour Natur“.… Weiterlesen…

European Tuning Showdown 2017 in Friedrichshafen

Freitag, 28. April 201710:00bis18:00Samstag, 29. April 201710:00bis18:00Sonntag, 30. April 201710:00bis18:00Montag, 1. Mai 201710:00bis18:007.4.2017 Friedrichshafen. Es ist das Treffen der Tuning-Giganten unter Europas Schraubern und als anspruchsvollster „Show & Shine“- Wettbewerb seit Jahren bekannt: Der European Tuning Showdown.… Weiterlesen…

 

 

 

OPEN BÄR FESTIVAL auf der Berghütte Bärenfalle

Buron Duo Samstag, 29. April 201712:00Sonntag, 30. April 201712:00Montag, 1. Mai 201712:00Zum Auftakt in den Bergsommer 2017 startet auf der Berghütte Bärenfalle im Natur- und Bergerlebnis-Paradies der Alpsee Bergwelt ein Musikfest der besonderen Art: Von Samstag, 29.… Weiterlesen…

 

Tuning World Bodensee 2017

Freitag, 28. April 201710:00Samstag, 29. April 201710:00Sonntag, 30. April 201710:00Montag, 1. Mai 201710:0017.3.2017. Die Welt des Tunings trifft sich beim PS-Feuerwerk am Bodensee.Weiterlesen…

 

 

 

 

Circus Carl Busch Leutkirch 2017

Freitag, 28. April 201715:3020:00Samstag, 29. April 201715:3020:00Sonntag, 30. April 201715:0018:30Montag, 1. Mai 201711:0015:00Der Großcircus Carl Busch, einer der größten und beliebtesten Circusse Deutschlands, gastiert im Rahmen seiner diesjährigen Tournee in Leutkirch im Allgäu.… Weiterlesen…

“go to Gö” Görisried 2017

Freitag, 28. April 201719:00Samstag, 29. April 201719:00Samstag, 6. Mai 201719:00Am 28. und 29.4.2017 sowie am 6.5.2017 steigt in Görisried wieder das Festival der Superlative “go to Gö“!… Weiterlesen…

Kinder-Kleiderbasar Sulzberg 29.4.2017

Samstag, 29. April 201709:00bis12:00Am 29.4.2017 findet in Sulzberg der große Kinderbasar statt. Von 9 bis 12 Uhr könnt ihr in der Dreifachturnhalle zahlreiche Schnäppchen machen. Angeboten werden auf dem Kinder-Kleiderbasar: Baby- und Kinderbekleidung, Kindersitze, Babyausstattung, Spielsachen, Fahrräder, Dreiräder, Kinderwagen, Skateboards und vieles mehr.… Weiterlesen…

Feuerzauber Eglofs 2017

Freitag, 28. April 2017bisMontag, 1. Mai 2017Erlebt Süddeutschlands größtes Ballontreffen in Eglofs, den „Eglofser Feuerzauber“, vom 28.4 bis 1.5.2017. Bewirtung vom Feinsten, Drachenflugschau, ein großes Kinderprogramm, Fallschirmsprünge, Ballonstarts und vieles mehr erwarten Euch auf dem Eglofser Feuerzauber.… Weiterlesen…

Veteranentreffen Willofs 2017

Freitag, 28. April 201721:00Samstag, 29. April 201721:00Sonntag, 30. April 201721:00Willofs – ein kleines Örtchen in der Nähe von Obergünzburg im Allgäu, eigentlich ein Kleinod, das niemand wahrnimmt.… Weiterlesen…

Ü-30-Party Geißstadl Kranzegg

Samstag, 29. April 201720:30Am Samstag, 29.4.2017, steigt im Geißstadl in Kranzegg wieder die Ü-30 Party. Die Stadl-DJs sorgen ab 20:30 Uhr für Bombenstimmung. Ist zwar eine Ü-30-Party, aber auch Jünglinge ab 21 Jahren haben Zutritt…… Weiterlesen…

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| in Allgemein, Füssen |

28.4.2017 Marktoberdorf/Ostallgäu. Heute, kurz vor 11.00 Uhr, kam es im Bereich von Marktoberdorf, zwischen den Ortsteilen Fechsen und Thalhofen zu einem Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Klein-Lkw.

Ein 50-jähriger Fahrer eines Klein-Lkw befuhr die Ortsverbindungsstraße von Fechsen in Richtung der Kreisstraße nach Thalhofen. Beim Heranfahren an einen unbeschrankten Bahnübergang übersah der Fahrer einen aus Richtung Füssen herankommenden Regionalzug. Auf die Hubsignale des Zugführers reagierte der Fahrer nicht. Beim Überqueren des Bahnübergangs wurde der Klein-Lkw trotz einer Notbremsung des Zugs auf der Fahrerseite erfasst.

Der Klein-Lkw wurde nach rechts über einen Feldweg hinweg in eine Wiese geschleudert. Der Zug kam nach dem Bahnübergang zu stehen.

Der Lkw-Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt. Im Zug, welcher mit 34 Fahrgästen besetzt war, wurden eine Zugbegleiterin und der Lok-Führer leicht verletzt. Am Klein-Lkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 15000 Euro. Der Schaden am Triebwagen des Regionalzugs kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Zur Unfallstelle wurde ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Marktoberdorf und den Ortsteilen entsandt. Den Rettungseinsatz koordinierte ein Einsatzleiter des Rettungsdienstes. Die Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Nach der Schadensaufnahme konnte der Regionalzug konnte mit den Fahrgästen noch bis zum Bahnhof Marktoberdorf weiterfahren.

Beim Lkw-Fahrer wurde eine Alkoholisierung von rund 0,3 Promille festgestellt und durch die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet. Gegen ihn wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

(PI Marktoberdorf)

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| in Allgemein |

28.4.2017. In der Nacht vom 30. April auf 1. Mai steht wieder die sogenannte „Freinacht“ an. Diese wird zu allerlei Streichen benutzt, die leider allzu oft über das Brauchtum und über das erlaubte Maß hinausgehen. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West weist auf mögliche Konsequenzen hin.

In der Vergangenheit war das Wegräumen von Pflanzenkübeln, Gartenmöbeln und Gartentürchen ein probates Mittel um sich vor den Maistreichen in den Abend- und Nachtstunden zu schützen. Mittlerweile ist dies oft wirkungslos, weil Kinder und Jugendliche – teilweise sogar in Begleitung der Eltern – durch das Wohngebiet streifen und dieses mit Toilettenpapier oder Rasierschaum verschandeln.

Deutlich gravierender aber sind meist Jugendliche, die – oftmals alkoholisiert– in der Nacht unterwegs sind und das Brauchtum zur Begehung von Straftaten missbrauchen.
Garantiert kein Scherz: Wer Kanaldeckel aushebt, scherzt nicht, sondern gefährdet absichtlich und rücksichtslos Gesundheit und Leben von Unbeteiligten!

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat auch im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Straftaten sowohl in der Freinacht als auch im Nachgang registriert. Insgesamt wurden u. a. 50 Sachbeschädigungen und 23 Körperverletzungsdelikte angezeigt.

Auch in diesem Jahr wird die Polizei entsprechende Verstöße konsequent verfolgen. Durch einen deutlich erhöhten Personalansatz und dem Einsatz von Zivilbeamten konnten in den vergangenen Jahren mehrfach Täter auf frischer Tat angetroffen werden.

Zudem konnte so mancher vermeintliche Maischerz durch Hinweise aus der Bevölkerung geklärt und zur Anzeige gebracht werden. Dies hat in den meisten Fällen zivilrechtliche Entschädigungsforderungen an die minderjährigen Täter und deren Eltern zur Folge.

Die Polizei möchte aber das Brauchtum keinesfalls unterbinden. Vielmehr appelliert das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West an die Eltern. Diese sollen mit ihre Kinder aufklären, dass auf den ersten Blick noch lustigen Späße zu erheblichen zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen führen können.

Zeugenaufruf:

Sofern Bürger „Maischerze“ beobachten, die über das erlaubte Maß hinausgehen und somit Straftaten darstellen, bittet die Polizei um Verständigung der örtlich zuständigen Dienststelle, oder um Mitteilung über die Notrufnummer 110.

(PP Schwaben Süd/West; 28.4.2017; Kt)

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28.4.2017 Lindau (Bodensee). Für das laufende Schuljahr kam sie aufgrund zu geringer Schülerzahlen nicht zustande: Eine neue Fachrichtung Gestaltung an der Fachoberschule in Lindau. Nun gibt das Kultusministerium nach der erneuten Probeeinschreibung für das kommende Schuljahr grünes Licht.

Wenn auch das Finanzministerium noch zustimmt, können ab September gut 40 Schülerinnen und Schüler in Lindau ihr Abitur in der Fachrichtung Gestaltung machen. Dies hat Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle Landrat Elmar Stegmann in einem Schreiben mitgeteilt. Stegmann hatte sich zuvor mehrfach an Spaenle gewandt, zuletzt Ende März, und ihn um Unterstützung gebeten. Auch der Kreistag hatte im Juli 2016 eine Resolution verabschiedet und das Ministerium um eine stärkere Berücksichtigung der geographischen Rahmenbedingungen bei der Festlegung der Mindestschülerzahl gebeten.

„Mit der Fachrichtung Gestaltung wird ein neues, attraktives Angebot für unsere Region geschaffen“, freut sich Landrat Stegmann. Denn für den Landkreis Lindau in seiner Grenzlage zu Baden-Württemberg und Österreich sowie aufgrund seiner Größe sei es nicht immer leicht, schulische Angebote bereit zu halten. „Und somit auch als Bildungsregion attraktiv zu bleiben. Ich danke Staatsminister Dr. Spaenle von Herzen für die klare Bekenntnis zum Schulstandort Lindau und unserem örtlichen Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter für die Unterstützung“, so der Landrat. In seinem Schreiben hatte Spaenle außerdem geschrieben: „Die Ausbildungsrichtung Gestaltung wird im südlichen Bayern lediglich in München und Augsburg angeboten. Lindau stellt damit eine wichtige Ergänzung des regionalen Angebots dar.“

Die über 40 Schülerinnen und Schüler dürften diejenigen sein, die sich besonders freuen. Für sie entfällt nun der lange Schulweg oder sogar ein Umzug nach Augsburg. Neben neuen Interessenten sind auch Schüler dabei, die sich schon im letzten Jahr für die Fachrichtung eingeschrieben hatten.

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28.4.2017 Landkreis Unterallgäu. Wie bleiben ältere Menschen lange fit und was kann man vor Ort für die Gesundheit der Senioren tun? Mit diesem Thema setzten sich die Seniorenbeauftragten der Unterallgäuer Gemeinden bei einem Klausurtag zum Thema Prävention auseinander.

Die Tagung fand in der Turn- und Festhalle in Heimertingen statt. Sie wurde von Seniorenkonzept-Koordinator Hubert Plepla vom Landratsamt mit Unterstützung der Gemeinde und des Seniorenvereins Heimertingen organisiert.

Anne von Laufenberg-Beermann von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BASGO) erläuterte, wie man die Gesundheit älterer Menschen fördern kann. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe helfen nach ihren Worten, bis ins hohe Alter fit zu bleiben.

Zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen könne man durch Angebote wie Mittagstische oder gemeinsames Einkaufen und Kochen. Um die älteren Menschen in Bewegung zu bringen, eigneten sich Spaziergehgruppen oder Angebote wie Gymnastik, Wandern oder Rückenschulungen. Die soziale Teilhabe in einer Gemeinde fördern laut der Referentin Seniorentreffs, Besuchsdienste oder kulturelle Veranstaltungen.

So appellierte Anne von Laufenberg-Beermann an die Seniorenbeauftragten, Potenziale in den Kommunen zu aktivieren und Angebote zur Prävention zu entwickeln. Denn damit können man nicht nur das Wohlbefinden älterer Menschen steigern, sondern auch dafür sorgen, dass diese weiterhin selbständig sind und ihre Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.

In Gruppen erarbeiteten die Seniorenbeauftragten im Anschluss, welche Angebote es bereits gibt, wo Handlungsbedarf besteht und was man konkret tun kann. Dazu entwickelten sie für ihre Gemeinde einen Strategieplan, wie sich die Gesundheitsförderung in einem gemeinsam Prozess verbessern lässt – ob im Bereich Gesundheitskompetenz, Ernährung, Bewegung oder soziale Teilhabe.

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28.4.2017 Landkreis Unterallgäu. In vielen Gemeinden treffen sich Jugendliche in Bauwägen, Hütten und Buden. Die bei jungen Leuten beliebten Treffpunkte sind allerdings meistens baurechtlich nicht genehmigungsfähig.

Außerdem kommt es dort immer wieder zu Problemen mit Alkohol oder Lärm. Wie sollen die Gemeinden also mit den Treffs umgehen? Das Kreisjugendamt hat dafür ein Konzept erarbeitet, das den Kommunen als Hilfestellung dienen soll. Demnach können die Bauwägen und Buden unter bestimmten Bedingungen geduldet werden.

Kreisjugendpflegerin Julia Veitenhansl stellte die Handreichung, die demnächst an die Gemeinden verteilt werden soll, in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vor. Im Unterallgäu gibt es nach ihren Worten zahlreiche selbstorganisierte Jugendtreffs in Hütten und Bauwägen. Angesichts der Vielzahl an Treffs sei es im vergangenen Jahr zu wenigen Vorfällen gekommen. Trotzdem gebe es diese. So mussten laut Veitenhansl zwei Bauwägen geschlossen werden, weil dort Alkohol an Minderjährige ausgeschenkt wurde.

Dennoch: „Jugendliche brauchen Treffpunkte“, sagte die Kreisjugendpflegerin. Nicht in jeder Gemeinde gebe es dafür einen Raum. Ähnlich sah es auch Landrat Hans-Joachim Weirather: „Wenn man verantwortungsvoll damit umgeht, können die Bauwägen und Hütten für Jugendliche zu einer wertvollen Einrichtung werden.“ Allerdings gebe es dafür bestimmte Voraussetzungen: „Damit man so etwas guten Gewissens dulden kann, müssen sich alle an ein paar Spielregeln halten“, so Weirather.

Unter welchen Bedingungen die Treffs bleiben dürfen, darauf ging Veitenhansl im Anschluss ein. So sieht das Konzept, das das Kreisjugendamt mit den im Landratsamt betroffenen Stellen und der Polizei erarbeitet hat, folgendes vor: Bauwägen, Buden und Hütten können geduldet werden, wenn der Standort geeignet und die Verkehrssicherungspflicht geklärt ist – also wenn geregelt ist, wer die Verantwortung für einen baulich sicheren Zustand übernimmt. Außerdem müssen die Jugendlichen bereit zur Kooperation sein, es sollten mindestens drei volljährige Verantwortliche benannt und eine Hausordnung ausgehandelt werden.

Der Umgang mit den Jugendtreffs liegt Veitenhansl zufolge im Verantwortungsbereich der jeweiligen Gemeinde. Der Landkreis berate die Gemeinden und unterstütze sie bei Konflikten. So riet die Kreisjugendpflegerin den Kommunen, die Bauwägen regelmäßig zu kontrollieren.

Das Jugendamt schaue stichprobenartig vorbei – dem Amt seien aber nicht alle Treffs bekannt. Das Jugendamt handelt laut Veitenhansl, wenn die Gemeinden oder andere Personen Probleme melden. Diesen gehe man dann gemeinsam mit der Polizei nach. „Vieles regeln die Gemeinden und die dortigen Jugendbeauftragten aber unkompliziert vor Ort“, betonte die Kreisjugendpflegerin.

Viele weitere Informationen im Internet unter www.unterallgaeu.de/Jugendschutz

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