18.8.2022 – Sozialbetrug in Tirol

18.8.2022 Innsbruck/Tirol. Ein österreichischer Staatsbürger (59 Jahre) wird beschuldigt im Zeitraum zwischen 2012 und 2021 das Arbeitsmarktservice Tirol durch unrechtmäßigen Bezug von Notstandshilfe um einen Betrag in der Höhe von € 70.000.- betrogen zu haben.

Konkret bezog der Beschuldigte durch Vortäuschung einer Notstandssituation die Notstandshilfe.

Der 59-Jährige verschwieg gegenüber dem Arbeitsmarktservice den Besitz einer Liegenschaft im Tiroler Oberland und ein lukriertes monatliches Einkommen durch Vermietung mehrerer Wohnungen.

Im Zuge der Ermittlungen wurde erhoben, dass der Betroffene zum Zwecke der Verschleierung seines Einkommens aus der Vermietung mehrere Scheinwohnsitze in Innsbruck verwendete, welche er gegenüber dem Arbeitsmarktservice und anderen Behörden verwendete.

Der Betroffene wurde bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen des Verdachtes des schweren, gewerbsmäßigen Betruges zur Anzeige gebracht.