19.11.2022 – Gewalt in der Privatsphäre – Lebensgefährte in Wien festgenommen

20.11.2022 Wien (Österreich). Weil ein 48-jähriger Mann (Stbg: Österreich) seine 52-jährige Lebensgefährtin mit dem Umbringen bedroht haben soll, wurde er von Polizisten der Polizeiinspektion Kürschnergasse festgenommen.

Weiters wird der 48-Jährige beschuldigt, seine Lebensgefährtin über Monate hinweg „kontrolliert“ zu haben, indem er sie unter Androhung von Gewalt daran gehindert haben soll, die Wohnung alleine zu verlassen. Alleine habe die Frau nirgends hingehen dürfen und an ihrer Arbeitsstelle soll er sie ebenfalls mehrmals täglich aufgesucht haben. Auch ihr Mobiltelefon soll der Mann regelmäßig kontrolliert haben.
Sie habe auch bereits versucht wegzulaufen, was der 48-Jährige mit Gewalt verhindert habe.

Des Weiteren habe er mit einer Geste angedeutet, sie umzubringen, wenn sie ein weiteres Mal versuche wegzulaufen, schilderte die sichtlich verängstigte 52-Jährige gegenüber den Polizisten.

Alarmiert wurden die Beamten von einer Bekannten der 52-Jährigen. Ihr hatte sie sich anvertraut.

Gegen den 48-Jährigen wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.
Er bestreitet die Vorwürfe.

Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt und duldet keine Gewalt, gleichgültig in welcher Form. Der Polizei-Notruf 133 ist jederzeit für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt.

Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

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