28.2.2015 – Unfall auf A7 vor Grenztunnel bei Füssen

28.2.2015 Füssen/Ostallgäu. Auf der BAB A7 wurde gegen 12:50 Uhr auf der Fahrspur in Richtung Süden, kurz vor der Anschlussstelle Füssen, ein Fußgänger von einem Pkw erfasst.

Auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens musste am sogenannten Grenztunnel bei Füssen Blockabfertigung geschalten werden.

Dies führte auf der A7 zu einem Rückstau von ca. 3 km Länge. Ein 24-jähriger Mann aus Bad Albstadt, der mit seinem Fahrzeug in diesem Stau festsaß, stieg aus seinem Pkw aus und lief über die Fahrbahn und den Seitenstreifen in Richtung zum Fahrbahnrand. Auf dem Seitenstreifen wurde der Fußgänger von einem Pkw aus Belgien, der verbotener Weise den Seitenstreifen benutzte, um zur nahegelegenen Anschlussstelle Füssen vorzufahren, erfasst und über die Motorhaube geschleudert.

Dabei erlitt der Fußgänger schwere und lebensbedrohliche Kopfverletzungen. Auf Grund der dürftigen Spurenlage forderte die Staatsanwaltschaft Kempten zur Klärung von Verantwortlichkeiten einen Sachverständigen für Unfallanalytik an die Unfallstelle an.

Von dem 45-jährigen belgischen Fahrzeugführer wurde zur Sicherung des Verfahrens eine Sicherheitsleistung einbehalten. Zudem wurde ihm, auf Grund einer richterlichen Entscheidung, die Fahrerlaubnis für Deutschland entzogen.

(Einsatzzentrale PP SWS)