Altbau des Türkheimer Kreis-Seniorenwohnheims wird saniert

30.4.2014 Landkreis Unterallgäu. Der Altbau des Kreis-Seniorenwohnheims St. Martin in Türkheim soll im kommenden Jahr erweitert und generalsaniert werden.

Den aktuellen Planungsstand stellten Anton Bartenschlager, Leiter des Hochbauamts am Landratsamt, und die Architekten Jochen und Ulrike Jakob nun den Mitgliedern des Unterallgäuer Bauausschusses vor. Diese begrüßten die Pläne einstimmig.

Geplant ist, dass die Zahl der Pflegeplätze im Altbau von 29 auf 45 Plätze erweitert wird. Insgesamt verfügt das Seniorenwohnheim über 117 Plätze. Die bisher vorhandenen sogenannten Stichflure sollen aufgelöst werden. Stattdessen sollen ein Aufenthaltsbereich sowie zwei Rundgänge entstehen, die sich draußen im Park fortsetzen.

Wie Ulrike Jakob erläuterte, begeben sich Menschen mit Demenz durch die Rundgänge künftig nicht mehr in „Sackgassen“, sondern kommen immer wieder zum Ausgangspunkt zurück. Darüber hinaus würden durch die neuen, offenen Bereiche Möglichkeiten zur Begegnung und Kommunikation geschaffen, sagte Landrat Hans-Joachim Weirather. Ziel sei, dass sich die Bewohner wohlfühlen.

So sehen die Pläne zum Beispiel auch eine Tageslichtbeleuchtung für die Gänge vor. Diese sollen dadurch heller und freundlicher werden – genauso wie die Zimmer, in die durch bodentiefe Fenster mehr Licht gelangen soll. Außerdem sollen die Bewohner so im Sitzen in den Park blicken können.

Die Kosten für die Arbeiten am Kreis-Seniorenwohnheim belaufen sich laut Hochbauamtsleiter Bartenschlager voraussichtlich auf 4,54 Millionen Euro. Die Baumaßnahme soll im Jahr 2015 umgesetzt werden.