Ausgezeichnet: Landkreis Ostallgäu ist Digitale Bildungsregion

1.7.2021 Landkreis Ostallgäu. Das Zertifikat bekam Landrätin Maria Rita Zinnecker von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo. Der Landkreis ist schon seit 2014 „Bildungsregion in Bayern“.

Der Landkreis Ostallgäu ist nun offiziell „Digitale Bildungsregion“: Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo überreichte Landrätin Maria Rita Zinnecker in einem Festakt kürzlich das Zertifikat. Insgesamt sechs schwäbische Landkreise und die Stadt Kempten haben die Auszeichnung erhalten.

Der Landkreis Ostallgäu ist schon seit 2014 „Bildungsregion in Bayern“. In einer Bildungsregion werden die verschiedenen Akteure im Bereich Bildung miteinander vernetzt, um die Angebote und Bedarfe in der Region in Einklang zu bringen. Mit der Digitalen Bildungsregion zeigen die ausgezeichneten Landkreise und Städte, dass sie das auch im Bereich Digitalisierung umsetzen.

In seiner Laudatio lobte Minister Piazolo das Ostallgäu für seine praktische Herangehensweise an das Thema. Als Beispiel nannte er das Projekt „Lets act“ des Kreisjugendrings, das gerade in der Corona-Zeit die digitalen Möglichkeiten nutzt, um Jugendliche zum ehrenamtlichen Engagement hinzuführen.

Ohne Pause an der Verbesserung der Bildung arbeiten

Landrätin Zinnecker sagte, dass die Vernetzung der Bildungsregion Ostallgäu zum Ziel habe, in allen Lebensbereichen Bildung zu fördern – nicht allein in Schule und Kindergarten. Das zeige sich an der guten Zusammenarbeit mit Vereinen und der Wirtschaft. Sie betonte, dass sich der Landkreis auf der Auszeichnung nicht ausruhe, sondern ohne Pause an der Verbesserung der Bildung arbeite.

Der Projektverantwortliche Dr. German Penzholz präsentierte exemplarisch zwei Projekte der Digitalen Bildungsregion Ostallgäu: Die Laptopspende im Frühjahr 2020, mit der in kürzester Zeit 400 gebrauchte Laptops von Privatpersonen und Firmen aufbereitet und an bedürftige Schüler für den Heimunterricht gegeben wurden.

Zudem erklärte er das Projekt „ehrenamtliche Medienberater“, bei dem technikaffine Ehrenamtliche in bisher sechs Gemeinden Beratung beim Umgang mit digitalen Geräten anbieten.