Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl (DIE LINKE) zu Besuch bei Elmar Stegmann

21.12.2017 Lindau (Bodensee). Die neue Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE aus Kaufbeuren, Susanne Ferschl, und Landrat Elmar Stegmann haben sich ausgetauscht.

„Ich habe mich über die Einladung gefreut – erfahre ich doch so aus erster Hand die Themen, die im Landkreis Lindau bewegen,“ so Ferschl.

Stegmann hatte alle neuen Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises zu einem Gespräch eingeladen. Ferschl und Stegmann waren sich einig, pragmatisch und trotz unterschiedlicher Programme parteiübergreifend bei bestimmten Themen zusammenzuarbeiten.

Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl (DIE LINKE) und Landrat Elmar Stegmann.

Schwerpunktmäßig sieht sich die Abgeordnete DER LINKEN im Bereich Arbeitnehmerschutz angesiedelt, war Ferschl doch jahrelang als Betriebsrätin und in der Gewerkschaft engagiert.

Angesprochen hatte Stegmann die immer noch zu langen Asylverfahren, den Fachkräfte- und Wohnraummangel sowie den notwendigen Ausbau der Bundesstraße B 31. „Seit Jahren ist dies ein Unfallhäufungspunkt. Es fehlen sichere Überholmöglichkeiten“, so Stegmann.

Bayern hatte den Ausbau der B 31 für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Nicht jedoch Baden-Württemberg. Auch die Fälle von Sozialmissbrauch durch Ausländer, die hier regelmäßig von der Polizei aufgedeckt werden, wurden thematisiert.

Das mehrfache Beantragen von Sozialleistungen könnte durch den Abgleich von Fingerabdrücken unterbunden werden. Denn obwohl die Landratsämter mit Fingerabdruck-Scannern ausgestattet sind, dürfen die Daten aus Datenschutzgründen dort nur ins Computersystem eingeben, nicht aber abgeglichen werden.