Böblingen (ots) – Wenn am Aschermittwoch das närrische Treiben endet, beginnt die traditionelle Fastenzeit. Dann heißt es für die Willensstarken: Verzicht statt Völlerei, Selters statt Sekt und Gemüsebrühe statt Gänsebraten. Neuesten Erkenntnissen zufolge scheint die kulinarische Enthaltsamkeit der Figur in doppelter Hinsicht zugute zu kommen: Mit den überschüssigen Pfunden schwinden beim Fasten offensichtlich auch unliebsame Darmbakterien, die dazu beitragen könnten, dass wir leicht Fettpolster ansetzen. Wie amerikanische und schwedische Wissenschaftler herausfanden, hausen im Dickdarm übergewichtiger Menschen besonders viele Bakterien des Stammes Firmicutes. Diese zählen zu den guten Futterverwertern.
Das heißt, dass sie die für uns unverdaulichen Reste effizient in energiereiche Nährstoffe zerlegen und so die Kalorienzufuhr erhöhen. Eine fett- und zuckerreiche Ernährung scheint die Vermehrung dieser Energie produzierenden Mikroben zu fördern und so eine Gewichtsabnahme zu erschweren. Bei Schlanken wurden hingegen weniger Firmicutes gefunden, dafür aber 50% mehr Bakterien vom Stamm der Bacteroides. Diese zählen zu den schlechten Futterverwertern, die aus unseren Verdauungsresten wenig Energie gewinnen können. Fasten-Studien zeigten: Wird die Nahrungszufuhr gedrosselt, vermehren sich die schlankheitsfördernden Bacteroides, während die dick machenden Firmicutes verdrängt werden.
(weiterlesen …)
:: Allgemein
Reine Gebirgsluft, klare Seen, unberührte Natur – das ist das Allgäu.
Erholen Sie sich, gleich ob Kneippkur, Schrothkur oder die beliebte Heukur, im Allgäu erholen sich Körper und Geist.