Deutschlands höchster Weinberg steht in Bad Hindelang/Oberallgäu

Bisher entstammte der so süffige wie meist schnell vergriffene Priener (Chiemsee, Südostbayern) „Gesindewein“ dem im Land „höchsten Weinberg Deutschlands“, etwa 600 Meter hoch. Nun aber schauen die Chiemgauer Weinfreunde etwas weinerlich in die Gegend. Denn jetzt kam aus Bad Hindelang (Oberallgäu, Südwestbayern) die ein wenig störende Nachricht, dass im Bad Hindelanger klassischen Ortsteil Bad Oberdorf (trägt den Bad-Titel seit Prinzregent Luitpold und Königszeiten) ein noch höherer Weinberg (860 m) das Licht der Bergwelt erblickte. Und das am sonnenreichen Hang des vom Prinzregenten Luitpold quasi mit gegründeten Prinz-Luitpold-Hotel (nobel, 4 Sterne). Dort wachsen nun ebenfalls Weintrauben mit dem für Weine aus Hochlagen typischen sanft weichen Geschmack. „Jedoch die erste Ernte der Trauben haben wir schon mit unseren Gästen verspeist“, so der lebensfrohe Hotelbesitzer. „Nachdem aber unser Nachbar auch einen Weinberg anlegen will, gründen wir bald die Winzergemeinschaft Oberallgäu. Schön und gut, man könnte die in der Lese schon erfahrenen Priener vom Chiemseeufer mit ins Boot nehmen? Gemeinsinn zeigen – mit der “Winzergemeinschaft Bayerische Alpen“, vom Kneippkurort Prien bis zum Kneipp-Bad Hindelang. Darüber würde sich selbst Urvater Kneipp, damals ein Weinfreund ersten Grades, unbändig freuen. Zudem ließe sich die Deutsche Weinstraße etwas verlängern. Von den Reben am nahen Bodensee „aufi“ (bayr.) nach Bad Hindelang. Und weiter schwungvoll am Bergrand entlang bis ans Bayerische Meer.

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