“Die 25 schrecklich schönsten Schicksale” 15.4.2015

Mittwoch, 15. April 2015
20:15

Fernsehtipp: “Die 25 schrecklich schönsten Schicksale” am Mittwoch, 15.4.2015, um 20:15 Uhr bei RTL

“Mein Gott, Walter!”, “der glücklichste Fußballer – ohne Füße” und ein “Hilfeschrei im Hemd” sind nur drei Storys in “Die 25 schrecklich schönsten Schicksale”. Sonja Zietlow lässt die Ereignisse noch einmal Revue passieren. Welche Schicksalsgeschichte ist die Nummer eins? “Mein Gott, Walter!”

“Der glücklichste Fußballer – ohne Füße!”

Er kann Fußball spielen und das ist sein größtes Glück. Ihm dabei zuzuschauen fasziniert. Denn der kleine Gabriel hat keine Füße. Und trotzdem ist er einer der besten Spieler seiner Mannschaft. Der 13-jährige Gabriel Muniz liebt Fußball über alles, und spielt es auch leidenschaftlich gern. Obwohl ihm wohl das wichtigste dazu fehlt.

Denn er ist mit einer Fehlbildung des Skelettsystems auf die Welt gekommen – ihm fehlen die Füße.
Der Junge weigert sich, seine Prothesen zu tragen. Entgegen der Meinung von Ärzten und Verwandten, schmeißt er seine Gehhilfen weg und wagt das schier Unmögliche: er spielt Fußball.

Mitschüler hänselten ihn früher. Sie nannten ihn “Holzbein”. Außerdem könne er kein Fußball spielen mit seinen bloßen Beinstümpfen. Doch als sich Gabriel eines Tages traut auf den Fußballplatz zu gehen und mit ihnen spielt, bemerken sie, dass er mit ihnen mithalten kann und sie sogar austricksen kann. Mittlerweile kann er sich als der beste in seinem Team bezeichnen, obwohl die Ärzte ihm abrieten, Fußball zu spielen. Einer seiner größten Träume geht 2012 in Erfüllung. Gabriel trifft sein Fußballidol Lionel Messi.

Gabriel verfolgte zielstrebig seine Wünsche und wurde trotz fehlender Füße, trotz seines eigentlich schrecklichen Schicksals ein toller Balltrickser und führt ein erfülltes Leben.

“Hilfeschrei im Hemd”

In einer Textilfabrik in Bangladesch näht ein armer Arbeiter heimlich ein Hilfe-Gesuch in ein Hemd ein. Und tatsächlich – eine Käuferin aus Deutschland findet den Brief und hilft sogar vor Ort. Eine Reise ins Ungewisse, mit rührendem Ausgang.

2005 findet Claudia Klütsch aus Wesseling in einem Hemd, das sie für ihren Mann Martin gekauft hat, einen Zettel. Es ist ein Hilferuf nach Unterstützung eines Nähers aus dem bitterarmen Bangladesch. Claudia Klütsch überwindet sich und schickt Geld zu der genannten Adresse in Dhaka, Bangladesch. Tatsächlich antwortet ein bedürftiger Familienvater aus Dhaka, Gazi Shahariyar. Es entsteht eine Brieffreundschaft.

Schließlich reist Claudia und ihr Mann Martin Klütsch nach Bangladesch und trifft dem dankbaren und mittlerweile arbeitslosen Gazi. Er dankt der deutschen Familie für die andauernde Hilfe. Im Jahre 2007 wird es dramatisch. Gazi wird Vater und kann den notwendigen Kaiserschnitt nicht bezahlen. Claudia Klütsch übernimmt sofort die Kosten: Sein Neugeborenes wird nun nur noch “Martin” gerufen – benannt nach seinem Gönner aus Deutschland.

Welche Story wird die Nummer eins im Ranking bei Sonja Zietlow?

“Die 25 schrecklich schönsten Schicksale” am Mittwoch, 15.4.2015, um 20:15 Uhr bei RTL