Die Kur hat Zukunft

Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler sieht in den deutschen Heilbädern und Kurorten einen starken und wichtigen Partner
15.4.2011 Auf Vermittlung der Staatssekretäre Dr. Andreas Scheuer, MdB und Dr. Max Stadler, MdB hatte eine Delegation aus Bad Füssing und des Bayerischen Heilbäderverbandes (BHV) mit Bürgermeister Alois Brundobler, Kurdirektor Rudolf Weinberger und der Vorsitzender des BHV Bürgermeister Klaus Holetschek die Gelegenheit, mit Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler und dem Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Daniel Bahr, MdB, ein Gespräch zu führen.

Staatssekretär Scheuer, in dessen Wahlkreis unter anderen Heilbädern und Kurorten auch Bad Füssing liegt, wies einleitend auf die besondere Bedeutung der Heilbäder und Kurorte als Gesundheitskompetenzzentren im ländlichen Raum hin. Die hohe Kompetenz an medizinischem und therapeutischem Fachwissen, basierend auf den ortsgebundenen Heilmitteln und Naturheilverfahren, seien gerade unter dem Blickwinkel der zukünftigen demografischen Entwicklung von unschätzbarem Wert. Die Kurorte hätten sich weiterentwickelt und böten auch im Bereich der Vorsorge attraktive Programme.

Bundesgesundheitsminister Rösler betonte, dass bei der vorgesehenen Präventionsstrategie auch die Kurorte eine Rolle spielen. Die bewährten Strukturen im Kurort böten sowohl dem Patienten als auch dem Selbstzahler einen gesundheitlichen Mehrwert. Aufgrund der hohen Qualitätsstandards gebe es für die Heilbäder und Kurorte keinen Grund, den Wettbewerb zu scheuen.

Ein besonderes Anliegen war dem Minister das Thema betriebliche Gesundheitsförderung. Es sei zu prüfen, wie es im Zusammenhang mit der Gesundheitsförderung gelingen kann, der mittelständischen Wirtschaft das Thema Kurorte näher zu bringen.

Quelle: Bad Wörishofen