Dr. Hansjörg Straßer Hundbiß von Waltrams: Hundbiß von Waltrams – Die Scherenschnitte zweier Allgäuer Fürstäbtissinnen des Damenstifts Lindau

22.9.2021. Das nunmehr elfte Buch von Dr. Hansjörg Straßer ist eine erzählende Dokumentation mit romanhaften Teilen wie »Scherenschnitte«.

Beschrieben werden die Geschichte und die Interna des freiweltlichen adeligen Damenstifts Lindau, die Familiengeschichte eines alten Geschlechts, die Frühe Neuzeit und die Aufklärung, überschattet vom Dreißigjährigen Krieg, von Pest und Hexenwahn.

Höhepunkt ist das betende Singen als Meditation und Kontemplation, Ausdruck eines mystischen Katholizismus, kommentiert von Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI.

Hundbiß von Waltrams (Quelle: EDITION ALLGÄU im Verlag HEPHAISTOS)

Vorgestellt werden zwei Allgäuer Fürstäbtissinnen als herausragende Frauen, im weltlichen und geistlichen Machtkampf mit der damaligen Männerherrschaft, schon als junge Mädchen in den Rhythmus eines Stifts einverleibt und hin- und hergerissen zwischen religiöser Mystik und elitären Freiheitsdrang.

Informationen zum Autor:

Dr. jur. Hansjörg Straßer, wurde am 3. August 1946 in Immenstadt (Allgäu) geboren und lebt seit seinem zehnten Lebensjahr in Kempten, wo er Vorsitzender Richter am Landgericht war.

Im Jahr 1985 erschien sein erstes Werk mit dem Titel „Anna Schwegelin – Der letzte Hexenprozess“.

Danach folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen, darunter auch die in der EDITION ALLGÄU erschienenen Bücher „Staatsschutzsache: Verschwörung Alpenbund“, „Königlich Bayerisches Blutgericht“ sowie „Das Gericht Weiler im Allgäu […]“. Zudem veröffentlichte er zwei Kinderbücher: „Pirmin – Der kleine Kelte aus dem Allgäu“ und „Ferdinand – Der grüne Drache aus dem Allgäu“, die ebenfalls in der EDITION ALLGÄU erschienen sind.