Länderübergreifender Sicherheitstag am 15.10.2019 im Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren

16.10.2019. Am gestrigen Tag fand der länderübergreifende Sicherheitstag statt. Nachfolgend eine Zusammenfassung der lokalen Ereignisse im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.

Kaufbeuren. Insgesamt rund 35 Einsatzkräfte der Polizei Kaufbeuren, Kripo Kaufbeuren, sowie Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei beteiligten sich am länderübergreifenden Sicherheitstag des PP Schwaben Süd/West.

Es wurden im Dienstbereich der PI Kaufbeuren mehrere Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen, unter anderem in Kaufbeuren, Obergünzburg und Friesenried durchgeführt.

In der Fußgängerzone konnten sich interessierte Bürger an einem Infostand über die neuesten Betrugsmaschen, wie falsche Polizeibeamte, informieren.

Ein Augenmerk wurde zudem auf die Sicherheit im öffentlichen Raum gelegt und so waren mehrere Fußstreifen, insbesondere in Grünanlagen unterwegs. Ebenso stand die Schulwegsicherheit im Fokus und es wurden drei Schulen im Stadtgebiet durch die Polizei bestreift.

Insgesamt zieht die Polizei Kaufbeuren ein positives Fazit.

Es wurden an diesem Tag knapp 160 Personen und Fahrzeuge kontrolliert und dabei konnten mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten, insbesondere im Bereich der Gurtanlegepflicht und Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden.

(PI Kaufbeuren)

Marktoberdorf. Am Dienstagabend wurde im Rahmen des länderübergreifenden Sicherheitstages eine Großkontrolle auf der B472 beim Hotel Weitblick eingerichtet. Ein 25-Jähriger fuhr mit seinem Motorroller auf die Kontrollstelle zu, bog allerdings davor in einen Feldweg ab und flüchtete über die Kurfürstenallee in den Innenstadtbereich Marktoberdorf. Dort verlor ihn die Streifenbesatzung zunächst aus den Augen, der Mann konnte allerdings später zu Hause angetroffen werden. Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, war er bei seiner Fahrt unter Drogeneinfluss gestanden. Es wurde deshalb eine Blutentnahme durchgeführt. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung wurde eine Cannabis-Pflanze aufgefunden. Da er zudem nicht im Besitz eines Führerscheins ist, wird er zusätzlich noch wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht.

(PI Marktoberdorf)

Jengen. Im Rahmen des länderübergreifenden Sicherheitstages führten Beamte der Polizeiinspektion Buchloe am Dienstagnachmittag eine Verkehrskontrolle am Parkplatz Höhe Weinhausen an der B12 durch. Dabei mussten insgesamt sieben Kraftfahrzeugführer, darunter ein Lkw-Fahrer angezeigt werden, die das Überholverbot am Ende der zweispurigen Strecke missachteten. Drei Personen wurden beim Telefonieren während der Fahrt erwischt und fünf Verkehrsteilnehmer waren nicht angegurtet.

Um die Fahrzeuge gefahrlos anhalten zu können, war ein Geschwindigkeitstrichter aufgestellt worden, der das Tempo vor der Kontrollstelle über 80 km/h, 60 km/h auf 40 km/h reduzierte. Da einige Pkw-Fahrer die Schilder einfach ignorieren, wurde im 60 km/h-Bereich eine Lasermessung durchgeführt. Hier mussten 16 Anzeigen erstattet werden, da die Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 km/h überschritten hatten, wobei der schnellste mit 107 km/h bei zulässigen 60 km/h gemessen wurde.

Ein Mann, der ausgerechnet an seinem Geburtstag mit 91 km/h gemessen wurde, hatte doppeltes Pech. Bei der Anhörung zur Geschwindigkeitsüberschreitung stellten die Beamten drogentypische Ausfallerscheinungen fest und ordneten eine Blutentnahme an. Sollte die Untersuchung des Blutes bestätigen, dass er unter Drogeneinfluss stand, muss der junge Mann mit einem Bußgeld von knapp 600 Euro, zwei Punkten und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Außerdem wird die Führerscheinstelle prüfen, ob er weiterhin zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist.

(PI Buchloe)

Pfronten. Die Beamten der Polizeistation Pfronten waren am Morgen des 15.10.2019, von 07:00 Uhr bis 08:15 Uhr, auf Kontrollen im Bereich der Mittelschule und Grundschule in Pfronten unterwegs. Dabei kamen die Beamten mit mehreren Eltern und Kindern über den sicheren Schulweg ins Gespräch. Vor allem Kinder, die ohne Fahrradhelm zur Schule radelten oder Erwachsene, die sich mit dem Fahrrad auf dem Gehweg durch die Schüler drängelten, wurden auf ihr Verhalten angesprochen.

Weiter wurden auch die Schulbusse an den Haltestellen kontrolliert, bei denen aber kein Grund zur Beanstandung vorlag.

Am Nachmittag führten die Beamten dann eine Geschwindigkeitskontrolle im Bereich Nesselwang auf der OAL23 in Lachen durch. Dabei wurde besonders auf Kraftfahrzeugführer geachtet, die das Tempolimit um mehr als 20 km/h überschritten. Insgesamt wurden zwei Fahrzeuglenker angezeigt und bei sieben Fahrern Verwarnungsgelder einbehalten. Spitzenreiter mit 81 km/h war ein Urlauber aus Hamburg, der auf dem Weg nach Nesselwang war. Anwohner in Lachen lobten die Kontrollstelle und zeigten sich im Gespräch mit den Beamten über die Messung sehr zufrieden.

(PSt Pfronten)

Füssen. Die Polizeiinspektion Füssen beteiligte sich am gestrigen Dienstag am Sicherheitstag des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

Eine Klasse der Bereitschaftspolizei Königsbrunn (Polizeibeamte in Ausbildung) unterstützte die Dienststelle bei verschiedenen Aktionen wie Fußstreifen in Schwangau, Hohenschwangau, Neuschwanstein, an der Marienbrücke und der Stadt Füssen. Darüber hinaus wurden in Lechbruck Verkehrskontrollen und Fußstreifen durchgeführt.

Außerdem fuhren die Beamten in verschiedenen Buslinien in und um Füssen mit. Die Streifen verliefen ohne besondere Vorkommnisse.

Darüber hinaus wurde im Dienstbereich der Schulweg intensiv betreut, sowie auf dem Forggensee eine Bootsstreife mit der Wasserschutzpolizei durchgeführt. Nachts wurden Naturschutzkontrollen in den zahlreichen Natur- und Landschaftsschutzgebieten durchgeführt, unter anderem mit der Zielrichtung unerlaubtes Campen zu unterbinden. Bei den Laserkontrollen wurden keine außergewöhnlichen Verstöße festgestellt.

Der Leiter der Polizeiinspektion Füssen, Polizeioberrat Martin, stand in Hohenschwangau verschiedenen Reportern Rede und Antwort. Darüber hinaus wurden vom Social-Media-Team des Polizeipräsidiums mehrere Posts in den sozialen Medien gesteuert.

Insgesamt verlief der Aktionstag ohne außergewöhnliche Ereignisse.

(PI Füssen)

(Symbolfoto: Polizei)

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