Aktuelle Studie bestätigt: Sonnenschutz mit Infrarot-A-Schutz beugt frühzeitiger Hautalterung vor

Bad Vilbel (ots) – Bisherige in-vitro-Ergebnisse jetzt am lebenden Organismus bestätigt / Antioxidantien können Schäden durch Infrarot-A-Strahlen verhindern / Alle Ladival®-Produkte mit Infrarot-A-Schutzkomplex

Zusammen mit der Charité Berlin konnte das Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF) an der Universität Düsseldorf erneut beweisen, dass Infrarot-A-Strahlen die Haut schädigen – und dass ein entsprechender Schutzkomplex in Sonnenschutzprodukten diesen Schäden vorbeugen kann. Die erstmalig in-vivo, also am lebenden Menschen, vorgenommene Untersuchung bestätigt bisherige in-vitro, im Reagenzglas erzielte Forschungsergebnisse. Ladival® hat bereits im vergangenen Jahr alle Produkte mit einem IR-A-Schutzkomplex ausgestattet. Die aktuelle Studie untermauert die Notwendigkeit dieses Schutzkomplexes.

Jedem ist bewusst, dass die im Sonnenlicht enthaltenen UV-A- und UV-B-Strahlen Hautzellen zerstören und Langzeitschäden wie Hautkrebs hervorrufen können. Weniger bekannt ist, dass auch die im Sonnenlicht enthaltene Infrarot-A-Strahlung (IR-A) die Hautzellen schädigen kann und die Haut frühzeitig altern lässt: IR-A-Strahlen kommen zu rund einem Drittel im Sonnenlicht vor, dringen tief in die Haut ein und lösen in den Hautzellen Prozesse aus, die zum Kollagenabbau und damit zu Faltenbildung und vorzeitiger Hautalterung führen. Bereits 2006 hat das IUF diese Zusammenhänge nachgewiesen und daraufhin gefordert, Sonnenschutzprodukte zusätzlich zum UV-Filtersystem mit einem Schutz gegen IR-A-Strahlung auszustatten. Denn Forschungen haben gezeigt, dass bestimmte Antioxidantien der IR-A-bedingten Lichtalterung der Haut entgegenwirken. Sie sind in der Lage, direkt am Ort des Geschehens aktiv zu werden, nämlich in den „Kraftwerken“ der Zellen, wo es durch die IR-A-Strahlen zu Schäden kommt.

Das IUF und die Charité Berlin haben die vorliegenden Forschungsergebnisse nun der in-vivo-Relevanz unterzogen: Sie setzten die gesunde Haut menschlicher Probanden einer physiologisch relevanten Infrarot-A-Strahlendosis aus. Bei 80 Prozent der Probanden hatte sich das Enzym, das für den Kollagenabbau verantwortlich ist, in der untersuchten Haut nach der Bestrahlung stark vermehrt. Gleichzeitig zeigte sich, dass das antioxidative Potenzial in der Haut zurückgegangen war, die Haut konnte sich weniger gegen die Schäden der Strahlung wehren. „Die Studie belegt, dass eine Anwendung von geeigneten Antioxidantien, z. B. in einem Sonnenschutzmittel, eine effektive Schutzstrategie darstellt“, erklärt Prof. Jean Krutmann, Direktor des IUF.

Auf Grundlage der Forschung hat Ladival® einen Antioxidantien-Cocktail entwickelt, der bereits seit dem vergangenen Jahr in allen Produkten der Ladival®-Sonnenschutz-Serie enthalten ist. Die Studie des IUF und der Charité bestätigt, dass er die Haut wirksam vor Schäden durch IR-A-Strahlung schützt. Er ergänzt das photostabile Filtersystem zum Schutz vor UV-Strahlen und macht das Sonnenschutzspektrum in allen Ladival®-Produkten komplett.