Tag der Arbeit am 1. Mai 2016 in Memmingen

2.5.2016 Memmingen.„Sie trinken Cola zum Frühschoppen, Herr Oberbürgermeister? Jetzt kenne ich Ihr Geheimnis, wie man sechsmal wiedergewählt wird“, plauderte Zauberer und Liedermacher Donatus beim Familientag des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“.

Der Künstler entlockte dem langjährigen Rathauschef in einer Talkrunde manches Private. Auf die Frage nach seinen Stärken, gab Oberbürgermeister Holzinger sein sicheres geografisches Orientierungsvermögen an. „Wo ich einmal war, da finde ich immer wieder hin“, entgegnete Holzinger. Ob sich das rein auf Geografie oder auch auf den OB-Sessel bezog, überließ der Oberbürgermeister den zahlreichen Besuchern in der Stadthalle. Auch Betriebs- und Personalräte kamen auf dem Podium mit Donatus ins Gespräch.

Der heuer etwas andern DGB-Kundgebung zum 1. Mai ging ein Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Johann Baptist voraus. Die Bedeutung des freien Sonntags zum Wohl der Menschen wurde dabei vom Präses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, Diakon Anton Schedel, betont.

Auf das Sonntagsarbeitsverbot in Deutschland ging auch Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger bei einem Empfang anlässlich des Tages der Arbeit im Rathaus ein. „Das Sonntagsarbeitsverbot darf nicht weiter aufgehoben werden, das ist die Haltung des Deutschen Städtetags und auch im Stadtrat hat man sich mehrheitlich dafür ausgesprochen. Wir sind da ganz auf Seiten der Gewerkschaften“, erklärte der OB. DGB-Kreisvorsitzender Allgäu, Ludwin Debong, dankte für den Empfang im Rathaus, der bereits seit mehreren Jahrzehnten am 1. Mai stattfindet. „Wir wissen das zu schätzen, viele Städte in Schwaben kennen das so nicht“, erklärte Debong.

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