Umwelt- und Klimapakt Bayern: Firma rose plastic AG aus Hergensweiler ausgezeichnet

11.5.2021 Lindau (Bodensee). Landrat Elmar Stegmann hat im Namen des bayerischen Umweltministeriums die Firma rose plastic AG aus Hergensweiler mit der Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern ausgezeichnet.

Das familiengeführte Unternehmen engagiert sich seit vielen Jahren für die ökologische Nachhaltigkeit und ist unter anderem seit 2011 nach dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 zertifiziert.

„Wir wollen auch den kommenden Generationen eine Welt hinterlassen, in der es sich gut und gerne leben lässt. Dafür setzen wir beispielsweise bei der Herstellung unserer Produkte umweltfreundliche Verfahren und Technologien ein, nutzen die Abwärme aus der Produktion, um unsere Bürogebäude zu beheizen und auch Strom fließt bei uns überwiegend aus erneuerbaren Quellen“, sagt Thiemo Rösler, Vorstand der rose plastic AG.

Dieses große Engagement im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes lobte Landrat Stegmann bei der Übergabe der Urkunde. „Ich freue mich sehr über Ihr freiwilliges Umweltengagement, das Sie bereits über viele Jahre hinweg in Ihre Unternehmenskultur integriert haben. Damit tragen Sie nicht nur zu einer nachhaltigen Entwicklung in unserem Landkreis bei, sondern nehmen auch eine wichtige Vorbildfunktion in Sachen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz ein“.

Zum Umwelt- und Klimapakt Bayern:

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist Impulsgeber für neue Wege, Methoden und Themenfelder, mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns. Übergeordnetes Ziel ist es, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen der heutigen und der künftigen Generationen in Bayern zu verbessern.

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Er beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung, Kooperation und der Überzeugung, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen. Im Vordergrund steht dabei die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen durch eine kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes und nicht deren Reparatur.