Werdensteiner Moos

Das Werdensteiner Moos, nördlich von Immenstadt in Eckarts gelegen, ist das ideale Ausflugsziel für Familien mit Kindern.

Dieses renaturierte Moorgebiet ist durch einen aufwendig gestalteten Rundwanderweg erschlossen. Ab dem Parkplatz am Gasthof „Zum Haxenwirt“ in Thanners führt der Weg, immer der Beschilderung „Rundweg Werdensteiner Moos“ folgend, um und durch das Moor.

Der gesamte Weg ist mit Hackschnitzeln aufgeschüttet, ein außergewöhnliches Geherlebnis.

Zahlreiche Mitmachstationen, Kinderquiz-Tafeln und Schautafeln informieren spielerisch über das Moor und dessen Entstehung sowie über die Flora und Fauna des Gebietes.

Selbst ein eigens errichteter Barfusspfad sorgt für Abwechslung und Kurzweil.

Zwei Aussichtsplattformen lassen die Besucher das Werdensteiner Moos von oben bestaunen.

Der ebenerdige Weg ist auch mit Kinderwagen befahrbar.

Für die Umrundung des Moores sollte man rund 1 Stunden reine Gehzeit rechnen. Der Moorlehrpfad ist rund 3,5 Kilometer lang.

Nach dem Spaziergang empfiehlt sich ein Einkehr beim „Haxenwirt“, der mit Erfrischungen und leckeren Gerichten aufwartet.

Unser Tipp: Gegenüber vom Haxenwirt befindet sich eine „Milchtankstelle“, dort könnt Ihr am Automaten Milch, Käse, Eier, verschiedene Wurstsorten und Käse erwerben. Die Produkte stammen alle vom Hof.

Mehr Infos:

Das Werdensteiner Moos hat eine Jahrhunderte alte Nutzungsgeschichte. Es wurde in großen Teilen entwässert, abgetorft und aufgeforstet, seit 1980 renaturiert.

Mit 85 ha Fläche ist es das größte Moorgebiet des südlichen Oberallgäus und überregional bedeutsam.

Das Werdensteiner Moos beherbergt zahlreiche bedrohte Tierarten wie Libellen, Tagfalter, Heuschrecken, Vögel, Amphibien und Reptilien.

Geschichte:

bis 1850 Beweidung und bäuerliche Torfstichnutzung

1850 – 1890 Rodung und Abtorfung für den Eisenbahnbetrieb Kempten – Immenstadt-Lindau

ab 1934 erneute Rodung und planmäßige Entwässerung zur „Moorkultivierung“

1940 – 45 Wiederaufforstung und Saat mit Kiefer und Fichte durch die Forstverwaltung

bis 1949 weitere Planung der Moorumgestaltung zu landwirtschaftlichem Grünland und
Siedlungsland (Aussiedler)

1950 – 1980 Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet

ab 1980 Renaturierung

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